Ausstellungstiere sollen in deren Erscheinung dem Standard so nah wie möglich stehen. Da der Rheinländer eine relativ neue Rasse ist, kommt es häufig zur einigen Fehlern. Die werden hier gezählt.

  • Haltung muss aufrecht sein, mit leicht gebogene Rückenlinie

    Die Haubenhenne links hat eine gute Haltung. Die Rechte steht nicht aufrecht!

 
  • Die Farbe – Ausstellungstiere dürfen keine Melanin Areale zeigen. Einzige Ausnahme ist die Haube. Aber auch hier soll das Zuchtziel eine aufgehellte Haube sein!

Dieser junge Hahn ist aufgrund Melanin Areal für die Ausstellung nicht geeignet

  • Die Größe – Der Standard ist hier klar: „Der Rheinländer darf nicht größer als 12 cm sein!“ Aufgrund dessen das weniger intensive Vögel zur Verfügung stehen werden Rheinländer oft so verpaart das man beide Zuchttiere in Schimmel (B Vögel) verwendet. Das Resultat sind größere Exemplare die dem Standard abweichen. Bei der Verpaarung soll man darauf achten, dass die negativen Eigenschaften wie die Größe höchstens bei einem Partner vorkommen darf. Der andere Partner soll das ausgleichen und dementsprechend zierlich und klein sein!
  • Gesundheit und Behinderung – Die Ausstellungsvögel müssen gesund, fit, munter und ohne Behinderungen sein. Blinde Tiere sind ausgeschlossen! Die Tiere mit Krallenfehler ebenso!

Krallenfehler ist bei der Ausstellung Ausschlusskriterium! Solche Fehler kann man bei der Jungvögel immer noch beheben.

  • Haube/Kopf – Einer der häufigsten Fehler bei der Rheinländer ist kahle Stelle am Nacken. Kommt überwiegend bei den Hauben – Rheinländer vor. Die Stelle ist kahl und sieht wie ein Loch aus. Der Grund dafür ist glatte, kurze Gefieder die überwiegend bei der A – Vögeln (Intensiven) kommt. Bei der Verpaarung sollte man intensive oder schimmel Vögel mit kurzem Gefieder mit Gegenpartner verpaaren die längere, weichere Gefieder haben.